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Wer sind die Schutzengel?

Wir wünschen allen Mitgliedern und Unterstützern ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Mitgliedern und Spendern für ihre ehrenamtliche Mitarbeit und Hilfsbereitschaft!

 

Karin Sarbandi
Annette Steinschmidt
Jochen Burchardt


Der Lions-Club Hünenburg spendete erneut an Schutzengel

Westfalen-Blatt vom 29.11.2016

Der Lions-Club Hünenburg spendete, wie auch in den letzten Jahren, erneut an Schutzengel.

Siehe auch oben stehenden Bericht aus dem Westfalen-Blatt vom 29.11.2016.

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei dem Lions-Club Hünenburg!


Schutzengel am 21.8. auf dem Kulturfest Wackelpeter

Künstler bei der Arbeit
Die oder doch eine andere...
Das Team von Schutzengel v.l.: Jochen Burchardt, Karin Sarbandi, Waltraud Burchardt und Annette Steinschmidt

Traditionell am letzten Feriensonntag der Sommerferien können Kinder auf große Entdeckungstour beim Kulturfest Wackelpeter gehen. Auch wir waren wieder mit unserem Infostand vertreten. "Unsere Gipsfiguren zum Anmalen waren erneut der große Renner und es ist immer schön anzusehen, mit welcher Innbrunst die keinen Künstler bei der Arbeit sind. Und während die Kleinen malen, können wir die Eltern über unsere wichtige Arbeit informieren. Ich meine, wir haben an diesem Tag einen neuen Besucherrekord an unserem Stand gehabt", resümierte zufrieden die 1. Vorsitzende von Schutzengel, Karin Sarbandi, am Abend nach der Veranstaltung. "Die selbstgefertigten Gipsfiguren sind jedenfalls fast aufgebraucht, toll dass so viele Eltern mit ihren Kindern da waren", fügten Annette Steinschmidt und Jochen Burchardt unisono an.

 

Das ehrenamtliche Team von Schutzengel bedankt sich bei allen Besuchern für diesen schönen Tag.

 

Karin Sarbandi
und Annette Steinschmidt


Wer und was sind die Schutzengel?

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich seit seinem Gründungsjahr 1998 für den Schutz von Kindern einsetzt. Wir bieten misshandelten und missbrauchten Kindern Hilfe an und unterstützen alle Betroffenen.

 

Im allgemeinen Sprachgebrauch definiert man Schutzengel als Helfer im Hintergrund. Sie sind da, auch wenn man sie nicht sieht. Sie schützen und helfen. Sie geben Hoffnung und Zuversicht. Genau so verstehen wir unsere Arbeit. Wir arbeiten diskret im Hintergrund. Wir drängen uns nicht auf, helfen jedoch wann immer wir können. Dabei arbeiten wir eng mit institutionellen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, wie zum Beispiel den Jugendämtern zusammen. Wir sind Ansprechpartner und hören zu. Wir nehmen Kontakt zu geeigneten Beratungsstellen auf.

 

Wir möchten den Kindern und Jugendlichen helfen neuen Mut zu fassen und gleichzeitig optimistischer in die Zukunft blicken zu können.
Wir arbeiten ehrenamtlich und finanzieren uns über Mitgliedsbeiträge und Spenden.  

 

Betroffen sind alle, die sich betroffen fühlen. Die Missbrauchten, Eltern, Großeltern, Geschwister, Verwandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn und alle, die etwas hören und sehen. 


Seit mehr als 15 Jahren Schutzengel

"Kinder, die missbraucht wurden, haben ein Leben lang damit zu tun. Die Narbe geht niemals weg. Ist das nicht furchtbar?" Karin Sarbandi weiß, wovon sie spricht. Sie ist 1. Vorsitzende des Schutzengel Vereins, der sich für den Schutz von Kindern in Not einsetzt.

Seit mehr als 15 Jahren leistet der Verein Großes für die Kleinsten in der Stadt: Kinder und Jugendliche, die Gewalt erfahren haben. "Die Statistik sagt, es werden immer mehr Opfer", erzählt Karin Sarbandi. Und der Schatzmeister des Vereins, Jochen Burchardt, fügt hinzu: "Wenn nur der Verdacht der Dunkelziffer annähernd stimmt, gibt es ja einen Riesenanteil, der nie aufgedeckt wird." Genug Gründe für die Mitglieder, anzupacken.


v.l. Karin Sarbandi (1. Vorsitzende), Annette Steinschmidt (2. Vorsitzende) und Jochen Burchardt (Finanzen)

 

Der Verein bietet auf der einen Seite eine erste Anlaufstelle für Opfer und ihre Angehörigen und auf der anderen Seite finanzielle Hilfe für alles, was danach kommt. An einem Sorgentelefon hören die Schutzengel erst einmal zu und helfen dann, die nächste richtige Anlaufstelle zu finden. Diese sind zum Beispiel die ärztliche Beratungsstelle oder das Mädchenhaus. „Die leisten einfach tolle Arbeit und deshalb unterstützen wir diese und andere Einrichtungen finanziell so gut wir können“, so die 2. Vorsitzende Annette Steinschmidt. Auch das Jugendamt kommt oft auf den Verein zu und bittet um finanzielle Unterstützung für Therapien. Das Geld für die Schutzengel-Arbeit kommt aus Mitgliedsbeiträgen und zum größten Teil aus Spenden. „Wenn wir mehr Geld zur Verfügung hätten, könnten wir noch mehr helfen“, so Karin Sarbandi.

Manche Fälle aus den vergangenen zehn Jahren hat keines der engagierten Mitglieder vergessen. Den eines Jungen zum Beispiel, der über ein Jahr lang von mehreren Mitschülern missbraucht wurde. Nach dem Presserummel organisierte der Schutzengel Verein dem Fußballfan ein Wochenende im Mövenpick-Hotel und ein Treffen mit Arminia Bielefeld zum Abschalten.

      

„Neben all den belastenden Fällen gibt es auch schöne Momente in unserer Arbeit“, erzählt Annette Steinschmidt. Zum Beispiel dann, wenn sie bei einer Weihnachtsfeier im Kinderzentrum in strahlende Kinderaugen blicken kann oder sich Mütter und Kinder für einen Ausflug bedanken, den der Verein möglich gemacht hat. „Es sind die schönen Sachen, die die Kinder speichern.“ Der Verein möchte den Kindern und Angehörigen helfen, den Weg zurück in ein normales Leben zu finden. Trotzdem ist das nicht das einzige Ziel der Engelarbeit. „Wir möchten auch wachrütteln und den Leuten sagen: SCHAUT NICHT WEG!“ Der Verein will Mut machen, die Augen nicht zu verschließen.

Was wünschen sich die Mitglieder für die nächsten Jahre? „Dass wir die Kinder glücklich machen können – ein bisschen wenigstens“, lächelt Karin Sarbandi. Jochen Burchardt bringt es auf den Punkt: „Am meisten wünschen wir uns, dass die Hilfestellungen des Vereins gar nicht mehr nötig wären.“ Bis dahin sind die Schutzengel weiter im Einsatz.


Unsere 1. Vorsitzende - Frau Karin Sarbandi - erhielt eine Einladung des Bundespräsidenten zum Bürgerfest im Schloss Bellevue

Eine Anerkennung für die jahrelange ehrenamtliche Arbeit zur Unterstützung missbrauchter und misshandelter Kinder. Frau Sarbandi wird zusammen mit unserer 2. Vorsitzenden - Frau Annette Steinschmidt - diesen Termin am 8. September wahrnehmen.

 


Einladungskarte des Bundespräsidenten
Bericht im Westfalen-Blatt

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